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Antibiotika: Lebensretter verlieren ihre Wirksamkeit

Antibiotika: Lebensretter verlieren ihre Wirksamkeit

Stuttgart, im Oktober 2019 – Die zunehmenden Resistenzen von Bakterien gegen Antibiotika stellen eine Bedrohung für unsere Gesundheit dar: Kliniken und Ärzten gehen die wirksamen Mittel gegen Infektionen aus. Das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten schätzt, dass in Europa jährlich 33 000 Menschen infolge einer Infektion mit antibiotikaresistenten Keimen sterben. Das Magazin Reader’s Digest berichtet in seiner aktuellen Ausgabe darüber, wie man dafür sorgen kann, dass auch in Zukunft wirksame Mittel zur Verfügung stehen. „Wir müssen die Antibiotika bewahren, indem wir ihren Einsatz soweit wie möglich reduzieren und neue Mittel entwickeln, um die bereits vorhandenen zu ersetzen“, sagt Dr. Nicholas Brown vom Cambridge University Hospital in Großbritannien.

Bakterien – nicht etwa die Menschen – werden resistent gegen Antibiotika. Keime mutieren als Reaktion auf diese Medikamente, wobei die stärksten überleben. Zu den Bakterien, die inzwischen gegen viele Antibiotika resistent sind, gehören unter anderem die Verursacher folgender Krankheiten: Lungenentzündung, Meningitis, Harnwegsinfektionen, Tripper, Sepsis und TBC. Dass es so viele Resistenzen gibt, liegt auch an dem jahrzehntelangen zu sorglosen Einsatz von Antibiotika. In einigen Ländern gibt es deshalb neue Richtlinien zum Umgang mit den Mitteln. Reader’s Digest zeigt in seiner November-Ausgabe am Beispiel Schweden, mit welchen gezielten Maßnahmen der Antibiotika-Konsum erfolgreich reduziert wurde.

Wichtig zu wissen: Jeder kann dazu beitragen, dass die Zahl der antibiotikaresistenten Bakterien nicht weiter zunimmt. So kann auf den Einsatz von antibakteriellen Tüchern und Sprays beim Reinigen von Oberflächen ebenso verzichtet werden wie auf das Desinfizieren  der Hände im Alltag. Außerdem sollte man Antibiotika nur dann einnehmen, wenn sie ärztlich verschrieben wurden. Und man sollte sich exakt an die empfohlene Menge und Einnahmedauer halten. Nicht zuletzt gilt, dass es besser ist im Krankheitsfall zu Hause zu bleiben, um andere nicht anzustecken.

Für Informationen zu diesem Thema stehen wir Ihnen gern zur Verfügung. Die November-Ausgabe von Reader’s Digest ist ab 28. Oktober an zentralen Kiosken erhältlich.

Weitere Themen in diesem Heft unter anderem: Was Ihr Gehirn alles kann wird Sie überraschen! / Die Kunst des Kondolierens – so finden Sie Trauernden gegenüber die richtigen Worte / Was Sie über die Wolle von Schaf & Co. wissen sollten / 36 Stunden in Brüssel: Bier, Botanik und eine bunte Kunstszene

 

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