Signale des Körpers erkennen und handeln

Signale des Körpers erkennen und handeln

Stuttgart, im März 2017 – Frieren, um abzunehmen. Langsam schreiben, um bessere Ergebnisse zu erzielen. Sich einfach „satt denken“. Was im ersten Moment abwegig klingt, kann durchaus funktionieren, berichtet das Magazin Reader’s Digest in seiner aktuellen Ausgabe. Wer beispielsweise vor Kälte zittert, bei dem werden Hormone freigesetzt, die energiespeicherndes weißes Fett in Kalorien verbrennendes braunes Fett umwandeln. Durch langsameres Tippen auf der Tastatur wiederum kann man seinen Schreibstil verbessern – weil man mehr Zeit hat, nach Worten zu suchen. Und wer sich in Gedanken einen kalorienreichen Milchshake gönnt, senkt den Spiegel des „Hungerhormons“ Ghrelin. Man erlebt sogar ein intensiveres Sättigungsgefühl als beim Gedanken an einen gesunden Shake.

Noch ungewöhnlicher erscheint der Tipp, seine Esslust wegzuklopfen. Forscher baten adipöse Probanden, sich 30 Sekunden lang mit einem Finger an die Stirn zu klopfen – sie konnten so von ihrem Lieblingsessen abgelenkt und in ihrer Esslust gebremst werden. Ein ähnlicher Trick funktioniert auch bei Zahnschmerzen: Wer mit einem Eiswürfel über die Haut zwischen Daumen und Zeigefinger streicht, unterdrückt die Schmerzsignale des Zahns.

In seiner April-Ausgabe erläutert Reader’s Digest außerdem, wie gute und schlechte Angewohnheiten die Lebensqualität beeinflussen. Schon kleine Veränderungen können eine positive Wirkung haben. So wird beispielsweise ein Zusammenhang zwischen dem Darm und der Stimmung eines Menschen vermutet. Wer also darauf achtet, seine Darmflora durch eine ausgewogene Ernährung im Gleichgewicht zu halten, fördert sowohl seine körperliche als auch seine seelische Gesundheit. 

 

Für weitere Informationen zu diesem Thema stehen wir Ihnen gern zur Verfügung. Die April-Ausgabe von Reader’s Digest Deutschland ist ab 27. März an zentralen Kiosken erhältlich.