Presse

Mai 2016: Umweltbewusstsein hat einen Preis

Die Mehrheit der Schweizer Wohnbevölkerung achtet beim Einkaufen in erster Linie auf den Preis (57 Prozent), in der Westschweiz sind es sogar 68 Prozent. Dass ein Produkt fair und human produziert wird, darauf legt knapp jeder Zweite Wert; dasselbe gilt für Produkte aus regionaler Herstellung (beide 48 Prozent).

Ab 60 Jahren rückt das Interesse an fairen Produktionsbedingungen (57 Prozent) und Regionalität der Waren (59 Prozent) dann in den Vordergrund. Ein kurzer Transportweg beeinflusst auch die Kaufentscheidung der Umfrageteilnehmer mit einem Einkommen von 8000 Franken oder mehr positiv (56 Prozent). Rund einem Drittel der 18- bis 29-Jährigen (31 Prozent) ist es hingegen eher unwichtig, wo das Produkt hergestellt wird.

Infografik zum Thema Fairness, Humanität und Regionalität: http://tinyurl.com/mtb-konsum


Markentreue – eine Preisfrage? Nicht unbedingt

Auf den ersten Blick scheint Markentreue eine Frage des Preises zu sein: 54 Prozent der Umfrageteilnehmer finden es unnötig, für ein Markenprodukt mehr Geld auszugeben, wenn es eine günstigere Alternative gibt. Gleichwohl räumen rund 57 Prozent der antwortenden Männer und Frauen ein, dass sie bei gewissen Produkten ausschliesslich zu einer ganz bestimmten Marke greifen.

Diese Aussagen unterstreichen die Bedeutung der von Reader’s Digest bereits im März kommunizierten Umfrageergebnissen zum Thema Markenvertrauen: Schweizer Konsumenten halten ihren Lieblingsmarken auch in turbulenten Zeiten die Treue.

Neue Marken haben’s schwer

30 Prozent aller Umfrageteilnehmer entscheiden sich beim Einkauf für Markenware, weil sie sich davon eine hohe Qualität versprechen. Dieser Ansicht sind wiederum vor allem die über 60-Jährigen (38 Prozent) und Personen aus der höchsten Einkommensklasse (37 Prozent). Auch scheint diese Erwartungshaltung in der Deutschschweiz (33 Prozent der Befragten) deutlich weiter verbreitet zu sein als in der Westschweiz (20 Prozent).

In der Romandie ist das Bedürfnis nach Exklusivität dafür höher: 28 Prozent der französischsprachigen Befragten würden dem hochwertigen Produkt eines weniger bekannten Herstellers den Vorzug geben, um etwas Besonderes zu besitzen (Deutschschweiz: 17 Prozent).

Produkte von neuen Marken haben es hingegen in beiden Landesteilen und durch alle Altersgruppen hindurch schwer. Nur 16 Prozent aller Umfrageteilnehmer interessieren sich dafür.

Infografik zum Thema Qualität und Exklusivität von Marken: http://tinyurl.com/mtb-marken


Zur Studie „Most Trusted Brands“ von Reader’s Digest

„Most Trusted Brands“ ist eine unabhängige Studie im Auftrag von Reader’s Digest und misst seit 2001 jährlich das Markenvertrauen von Konsumentinnen und Konsumenten in der Schweiz. Sie zählt zu den etabliertesten und grössten Verbraucherstudien und ist als Markenmonitor anerkannt. Einzigartig bleibt der Ansatz, die Markenfrage ungestützt, also ohne jegliche Markenvorgabe zu stellen. Durchgeführt wurde die Studie in diesem Jahr vom Marktforschungsinstitut Dialego AG.’

Die Teilnehmer wurden in diesem Jahr auch zu ihren Konsumeinstellungen und ihrem Markenbewusstsein befragt. Rund 1600 Personen bewerteten Aussagen zu Produktionsbedingungen, Kaufkriterien und ihrem subjektiven Markenempfinden.

Ihre Kontaktperson bei Fragen zu der Studie:
Martin Voigt, Advertising Reader’s Digest Schweiz
Telefon: +41 44 455 71 61
E-Mail: martin.voigt@readersdigest.ch

 

  • Hinweis in eigener Sache / Nous attirons votre attention

    Derzeit erhalten einige Menschen in der Schweiz Anrufe in denen behauptet wird, eine Umfrage für Reader’s Digest durchzuführen. Dies ist allerdings nicht der Fall!
  • Hauptsache gesund

    Zürich, im April 2017 – Für die Menschen in der Schweiz ist die persönliche Gesundheit das höchste Gut. Bei kleineren Beschwerden greifen die Schweizerinnen und Schweizer gerne auf Markenklassiker zurück. Dass ausserdem Prävention eine wichtige Rolle spielt, zeigen die Resultate der diesjährigen von Reader’s Digest durchgeführten Umfrage „Trusted Brands 2017“.

  • Konkurrenz belebt das Geschäft

    Zürich, 29. März 2017 – Die Konsumenten in der Schweiz wünschen sich verlässliche Qualität und Vergleichbarkeit. Hoch im Kurs stehen auch nachhaltig hergestellte Produkte. Eine wichtige Grundlage für diese Faktoren sehen die Konsumenten in einem gut funktionierenden, aber fairen Wettbewerb. Der bekannte Grundsatz „Konkurrenz belebt das Geschäft“ gilt also noch immer – dies zeigen die Resultate der diesjährigen von Reader’s Digest durchgeführten Umfrage „Trusted Brands 2017“
  • Vertrauen ist das höchste Gut einer Marke

    Zürich, 15. März 2017 – Marken, denen die Konsumenten vertrauen, werden häufiger gekauft. Das belegen die Resultate der diesjährigen „Trusted Brands 2017“-Umfrage. Eine weitere Erkenntnis aus der Studie: Markenvertrauen basiert auf Glaubwürdigkeit und Produktqualität.
  • Januar 2017: Reader's Digest kürt den „Europäer des Jahres 2017“

    Der 22-jährige niederländische Umweltschützer Boyan Slat erhält die prestigeträchtige Auszeichnung für sein Projekt zur Säuberung der Meere von Plastikabfällen

  • Mai 2016: Umweltbewusstsein hat einen Preis

    In der Schweiz bestimmt vor allem der Preis über den Kaufentscheid. Das Interesse an Nachhaltigkeit und fairen Produktionsbedingungen steigt mit dem Alter und dem persönlichen Budget. Dies zeigen die Ergebnisse unserer Marktforschungsstudie

  • April 2016: Schweizer haben Familie und Freunde im Sinn

    Von wegen Superindividualismus und Ellbogenmentalität! Gesundheit, Liebe und Familie zählen in der Schweiz am meisten.

  • März 2016: Tradition schafft Vertrauen

    Reader’s Digest veröffentlicht die Gewinner der „Most Trusted Brands“-Umfrage 2016 zum Thema Markenvertrauen.

  • Februar 2016: Auszeichnung für eine Kämpferin gegen die Korruption

    Das Magazin Reader’s Digest kürt die „Europäerin des Jahres 2016“: Laura Kövesi, die Leiterin der Behörde für Korruptionsbekämpfung in Rumänien.

  • Januar 2016: Wechsel in der Geschäftsführung

    Dr. Werner Neunzig setzt sich neue Ziele für den nächsten Lebensabschnitt und übergibt die Unternehmensleitung an Personalchef Karsten Seidel und Finanzchef Lutz Bode.

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